Mit brandneuen Reiseführer will Marco Polo die Lust aufs Weltentdecken wecken. 30 neue Reiseführer sind schon auf dem Markt und lassen allein vom Titel her ahnen, dass sie anders sind als ihre Vorgänger: näher dran an den Wünschen der modernen Reisenden und am Zeitgeist, jünger im Design, cooler im Inhalt. Die besten Geheimtipps verspricht der Verlag. Wir haben zwei der neuen Führer unter die Lupe genommen: Berlin und die Kanalinseln. Highlights und Bucket List Wenig Überraschendes bieten die Top Highlights im Berlin-Führer. Schon mehr Insider-Wissen verrät da die Bucket-List im Umschlag. Kurz und knapp folgen dann Tipps für die unterschiedlichsten Bedürfnisse – grün, günstig, mit Kindern und typisch Berlin. Immerhin elf Seiten widmen sich den Besonderheiten Berlins. Darunter ist eine Übersicht, aus der man u.a. erfährt, dass in der Hauptstadt 3,9 Millionen Menschen leben und 131.000 Hunde. Inside Berlin Dann geht‘s ans Sightseeing in einzelne Stadtteile und bis nach Potsdam. Es folgen Insider-Tipps zum Essen & Trinken, zum Shoppen & Stöbern, zum Ausgehen & Feiern. Schließlich Erlebnistouren mit dem Fahrrad, per Schiff oder dahin, wo die Mauer stand. Und natürlich dürfen auch Tipps zu Anreise und Öffis nicht fehlen. Für ein paar Tage Berlin findet man auf 180 gut gefüllten…
Clare Leslie Hall traut sich was: Ihr Roman „Wie Risse in der Erde“ ist eine dramatische Dreiecksgeschichte mit Krimi-Elementen. Und dank der meisterhaften Erzählkunst der Autorin ist das Wagnis auch gelungen. Diese Dreiecksgeschichte ist etwas ganz besonderes, spannend, herzzerreißend, sensibel. Es geht um Liebe und Leidenschaft aber auch um Verlust und Hingabe. Das ganze Drama spielt in einem Dorf im englischen Dorset. Da, wo die Häuser Augen und Ohren haben. Wo die Dorfgemeinschaft im Pub ihr Urteil fällt. Sommer der Liebe Als die 17-jährige Beth sich in Gabriel verliebt, den Sohn aus reichem Haus, bleibt auch das nicht verborgen. Doch die beiden sind jung, fühlen sich als Seelenverwandte und erleben einen unbeschwerten Sommer der Leidenschaft. Gabriels Mutter missbilligt die nicht standesgemäße Liaison. Und sie ist nicht ganz unschuldig an dem Missverständnis, das zum Bruch führt. Glück und Unglück 13 Jahre später lebt Beth mit ihrem Mann Frank auf dessen Farm. Es ist das Jahr 1968. Zusammen mit Franks Bruder Jimmy bewirtschaften sie den Hof, fühlen sich einander und den Tieren tief verbunden. Doch Beth leidet auch unter dem Tod des Sohnes Bobby, der bei einem Unfall auf der Farm ums Leben kam. Verhängnisvoller Schuss Und dann kommt Gabriel mit seinem…
Alice Renard hat selbst eine ungewöhnliche Lebensgeschichte. Die heute 21-jährige wurde im Alter von sechs Jahren als frühreif eingestuft, und sie beschäftigte sich intensiv mit Neurodiversität und Hyypersensibilität. Diese Kenntnisse flossen wohl in ihren Debütroman ein, der bereits mehrere Preise erhielt. Vater- und Mutterprotokolle „Hunger und Zorn“ ist der deutsche Titel dieses dreiteiligen Romankonstrukts, im Original „La colère et l‘envie“ (Zorn und Verlangen“. Im Mittelpunkt steht das Mädchen Isor, das seine Eltern zur Verzweiflung bringt. Die Tochter ist nicht nur unangepasst, sie spricht nicht, hat immer wieder Wutanfälle, flüchtet sich in Phantomsprachen und richtet Chaos an. Weil auch Ärzte und Sozialarbeiter vor einem Rätsel stehen, ziehen sich die Eltern ganz auf die Familie und ihre Wohnung zurück. Dieser erste Teil wird protokollartig und abwechselnd von Vater und Mutter erzählt. Der alte Nachbar Im zweiten Teil übernimmt der alte Nachbar Lucien Vincent als Ich-Erzähler. Wegen eines Wasserrohrbruchs in der Wohnung bitten Isors Eltern den 70-Jährigen, einen Nachmittag lang auf ihre Tochter aufzupassen. Daraus entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen dem alten Mann und dem jungen Mädchen. Sie spielen Domino, hören Musik, erzählen einander Geschichten. Beide blühen in der Gegenwart des jeweils anderen auf, empfinden eine ungewöhnliche Verbundenheit. „Ich liebe deine fast…